Votivkirchen Boden Apsis

Als eines der bedeutendsten neogotischen Sakralbauwerke der Welt ist die Votivkirche ein Kulturdenkmal von europäischem Rang.

Die Votivkirche ist aus den verschiedensten Natursteinen errichtet. Aufgrund der jeweiligen Materialeigenschaften reagieren die einzelnen Bauteile unterschiedlich auf Witterungseinflüsse. Manche Steine sind lediglich oberflächlich verschmutzt, andere zeigen stärkere Schäden im Steingefüge.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erhaltung der unersetzlichen Bausubstanz der Votivkirche war die Sanierung der Apsis sowie einer 800 Quadratmeter großen Teilfläche im Außenbereich um die Apsis und entlang des Langhauses.

Der bestehende Bodenbelag war schadhaft, etliche Platten waren gesprungen oder ausgewaschen. Wo es technisch vertretbar war, wurden vorhandene Bodenplatten fachgerecht restauriert und erneut verwendet: Der Anteil der sanierten Steine beträgt rund 60 Prozent. Abschließend wurden die wiederverwendbaren sowie die neu hergestellten Bodenplatten dem Bestandsplan entsprechend auf einem Drainagemörtelbett verlegt.
Für eine trittsichere, aber dennoch gute Begehbarkeit sind die Oberflächen der Bodenplatten gesägt, im Bereich der behindertengerechten Rampe vor dem Seitenportal sind sie sandgestrahlt. Die Aufmerksamkeitsstreifen an der Rampe wurden aus Nero Impala hergestellt.