Schloss Hof Neptunbrunnen

Auf mehr als 50 Hektar erstreckt sich das Areal von Schloss Hof. Das Ensemble aus Wohngebäude, Terrassengarten und Gutshof wurde in den späten 1720er-Jahren als repräsentativer Land- und Jagdsitz für Prinz Eugen von Savoyen von Architekt Johann Lucas von Hildebrandt angelegt. Als die Arbeiten um 1730 abgeschlossen waren, hatte eines der eindrucksvollsten Gesamtkunstwerke des europäischen Barock konkrete Gestalt angenommen.

Nach dem Ende der Donaumonarchie befand sich das Schloss allerdings in einem heruntergekommenen Zustand. Desinteresse späterer Eigentümer, zweckentfremdete Nutzung und zwei Weltkriege hatten das Ensemble stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Wunden konnten 1955 vorerst nur unzureichend geschlossen werden; erst 2002 begann eine vollständige Sanierung. Im Mai 2005 waren die Restaurierungsarbeiten so weit abgeschlossen, dass das Ensemble wieder für Besucher geöffnet werden konnte. Österreichs größte Schlossanlage auf dem Lande beeindruckt auch durch ihre monumentale Brunnenanlage. Bei der Sanierung wurde der gesamte Brunnen abgetragen, rekonstruiert und auf einem neuen Fundament versetzt.